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Ein herzliches Hallo aus Frankenthal ...
Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Beim ersten Blick auf diese Seite werden Sie vielleicht denken: „Schon wieder ein neues, unbekanntes Gesicht bei den Fachdiensten?“. Ja, ein Neuer wird recht bald seine Arbeit beim Landesverband beginnen. Damit sein Gesicht aber nicht lange unbekannt bleibt, möchte er nun die Gelegenheit nutzen, sich kurz vorzustellen.

Mein Name ist Thomas Jerg und ich werde ab 01. September die Leitung der Fachdienste in Frankenthal übernehmen. Ich wurde vor 36 Jahren am Bodensee geboren und bin in der Nähe von Stockach aufgewachsen und dort zur Schule gegangen. Nach dem Abitur zog es mich nach Freiburg, wo ich Religionspädagogik studierte. Während meiner Freiburger Zeit ( 1990 - 1994 ) lernte ich durch einen Mitstudenten die Arbeit der Kath. Gehörlosenseelsorge kennen. Aus ersten Kontakten entwickelte sich sehr schnell ein großes persönliches Interesse und in Folge engagierte ich mich einige Jahre ehrenamtlich  bei Freizeiten für Gehörlose und Taubblinde. Mit dieser Arbeit war soviel Spaß verbunden, dass ich mich dazu entschied, mein letztes Praxissemester bei der Gehörlosenseelsorge zu absolvieren und erste Gebärdensprachkurse an der VHS zu besuchen. Nach dem Abschluss meines Studiums 1994 war mein Wunsch, mit gehörlosen Menschen zusammen zu arbeiten, noch stärker geworden. Deshalb entschloss ich mich, nach Heidelberg zu gehen und Gehörlosen- und Blindenpädagogik für das Lehramt zu studieren. Doch im Laufe der Zeit wurde mir klar, dass der Lehrerberuf wohl nicht das Richtige für mich ist. So kehrte ich bereits 1995 wieder nach Freiburg zurück und begann, als Gemeindereferent in einer Pfarrgemeinde zu arbeiten. Nach drei Jahren erhielt ich dann überraschend das Angebot, zur Gehörlosenseelsorge zu wechseln; und über einen kleinen Umweg konnte ich mir so meinen „alten Berufswunsch“ erfüllen. Im September 1998  begann ich als Referent bei der  Gehörlosen- und Taubblindenseelsorge zu arbeiten; und in den zurückliegenden Jahren habe ich vor allem Gruppen- und Freizeitangebote für Gehörlose und Taubblinde durchgeführt und einzelne Menschen seelsorgerlich beraten und begleitet.

Aber warum wechsle ich jetzt nach Frankenthal?

In den letzten Jahren habe ich gespürt, dass ich mich gerne beruflich noch weiterentwickeln möchte. Berufsbegleitend habe ich deshalb Sozialmanagement studiert und mich mit der Leitung sozialer Unternehmen auseinandergesetzt. Gleichzeitig bietet sich nun in Frankenthal eine - wie ich finde - tolle Chance: die Leitung eines jungen, motivierten Teams und die Zusammenarbeit mit Gehörlosen.

Ich freue mich, dass mir der Landesverband die Leitung der Fachdienste anvertraut hat; und ich freue mich vor allem darauf, die Gehörlosen in Rheinland Pfalz und ihre Vereine und Gruppen kennen zu lernen.

Ich werde mich - gemeinsam mit meinen Kollegen und Kolleginnen in den Fachdiensten - bemühen, engagiert und mit Kompetenz für alle Gehörlosen zu arbeiten und bitte Sie schon heute um Ihr Vertrauen  und Ihre Unterstützung.

In diesem Sinne: auf ein baldiges HALLO!

 

Ihr
Thomas Jerg  

Neue Mitarbeiterin
Hallo!

Mein Name ist Katja Lang. Ich bin Sozialarbeiterin und werde ab dem 20. August 2007 den Fachdienst für Hörgeschädigte in Mainz im Bereich Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) unterstützen.

Bereits während meines Studiums an der Fachhochschule Frankfurt/Main habe ich erste Kontakte zu Gehörlosen geknüpft und begann mit großer Begeisterung mit  dem Erlernen der Gebärdensprache. Nach dem Studium habe ich zunächst als Sozialberaterin bei einem Bildungsträger gearbeitet, bis ich die Chance erhielt an einer Schule für Hörgeschädigte tätig zu werden. Dort betreute ich gemeinsam mit einer Förderschullehrerin eine Grundschulklasse. Schnell war mir klar, dass ich auch in Zukunft mit Gehörlosen arbeiten möchte.

Nun freue ich mich um so mehr auf meine neuen Aufgaben in Mainz!

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Neue Mitarbeiterin

Eine Oberfränkin in Frankenthal

Guten Tag, als neue Mitarbeiterin bei den Fachdiensten für Hörgeschädigte darf ich mich Ihnen vorstellen: Mein Name ist Christina Zapf. Ab dem 1. August 2007 werde ich in Frankenthal den Berufsbegleitenden Dienst und den Integrationsfachdienst als Schwangerschaftsvertretung für Frau Rumpf übernehmen. Ich bin Diplom-Pädagogin und habe mein Studium in Bamberg im Mai dieses Jahres beendet. Während meiner Studienzeit beschäftigte ich mich auf theoretischer Ebene intensiv mit den unterschiedlichen Aspekten von Gehörlosigkeit. Auch habe ich bereits einige Gebärdensprach-Kurse an der VHS besucht, die mir erste Einblicke in diese faszinierende Sprache vermittelten. Ich bin sehr glücklich, dass ich sofort zu meinem Berufsstart die Chance und die Möglichkeit bekomme, mit hörgeschädigten Menschen arbeiten zu dürfen. Voller Neugier und sehr aufgeregt freue ich mich, Sie bald kennen zu lernen.

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Neue Mitarbeiterin
Hallo! Mein Name ist Diana Ohlerich.
Ich bin Verwaltungsfachangestellte und werde am 1. August 2007 in der Dolmetscherzentrale bei den Fachdiensten für Hörgeschädigte in Frankenthal meine Arbeit beginnen.
Ich habe 17 Jahre lang bei T-System in Mannheim gearbeitet. Mein Aufgabengebiet umfasste Sekretariat und Projektarbeit.

In Zukunft werde ich in der Dolmetscherzentrale arbeiten und die Dolmetscheraufträge vermitteln, sowie Rechnungen schreiben und Statistiken erstellen. Bisher habe ich noch nicht mit Gehörlosen gearbeitet und kann auch nicht die Gebärdensprache. Ich möchte diese aber nach und nach erlernen.

Die Arbeit in dieser Position ist neu für mich, ich bin gespannt und freue mich sehr, auf das, was mich erwartet.
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Neue Mitarbeiterin
Hallo! Mein Name ist Katja Müller. Seit 01.07.2007 bin ich bei der Familienhilfe in Frankenthal und Mainz als neue Mitarbeiterin dabei.

Ich habe in Marburg Psychologie studiert und jetzt hat es mich doch wieder dorthin zurück verschlagen, wo ich ursprünglich herkomme: Die Pfalz!

Während meines Sozialen Jahres in Schweden 1999 habe ich die ersten Kontakte zu Gehörlosen geknüpft. Die Gebärdensprache und die eigene Kultur Gehörloser haben mich schon immer fasziniert. Deswegen hatte ich schon während meines Studiums das Ziel im Auge, einmal mit Gehörlosen zu arbeiten. Dass mein Traum so schnell in Erfüllung gehen würde, hätte ich nicht gedacht! Umso mehr freue ich mich, hier zu arbeiten und in einem so tollen Team gelandet zu sein!

Ich bin gespannt darauf, Sie kennenzulernen!

Meine e-mail lautet: k.mueller@gehoerlose-rlp.de

Handy: 0151-55602166
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> Bericht über den 4. Familiennachmittag am 01.09.2007
Extra-info 3 des Landesverbandes der Gehörlosen Rheinland-Pfalz e.V.
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INFO

Über Weihnachten und Neujahr sind die Beratungsstellen geschlossen. Wir wünschen allen Klienten und Kooperationspartnern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr


Jahresrückblick 2007

Liebe Klienten, Freunde, Bekannte, Interessierte,....!

Das Jahr 2007 ist fast zu Ende. Rückblickend auf die letzten Monate gab es viele Veränderungen bei den Fachdiensten für Hörgeschädigte. Das haben sicher die meisten bemerkt. Andere dachten, die Fachdienste gäbe es gar nicht mehr.

WIR SIND NOCH DA!

Schauen wir doch nochmal zurück, was in den letzten Monaten seit April passiert ist:

Die Fachdienste und der Landesverband waren in einer Krise. Einige Mitarbeiter und der ehemalige Leiter wollten den Landesverband nicht weiter unterstützen. Sie wollten die Fachdienste in einen anderen (hörenden) Verein mitnehmen. Das konnte der Landesverband nicht zulassen. Weil die Fachdienste schon seit vielen Jahren zum Landesverband gehören, wollte der Landesverband die Fachdienste auch in Zukunft behalten.
Es ist wichtig, dass der Träger (Landesverband) ein Verein von Hörgeschädigten ist und nicht von Hörenden. Die ehemaligen Mitarbeiter und der ehemalige Leiter wollten einen hörenden Verein als Träger der Fachdienste.

Anfang des Jahres wurden der Landesverband und auch wir Mitarbeiter mit der Idee überrumpelt, die Fachdienste in einen neuen (hörenden) Verein mitzunehmen. Wir Mitarbeiter mussten uns entscheiden, ob wir den Landesverband verlassen oder ihm treu bleiben. Die meisten Mitarbeiter wollten den Landesverband und die Hörgeschädigten nicht im Stich lassen. Daraufhin gab es eine große Krise. Der ehemalige Leiter und 4 Mitarbeiterinnen arbeiten seit April nicht mehr bei uns. Die Mitarbeiter, die geblieben sind, wurden vor sehr große Herausforderungen gestellt:
Wir mussten einen neuen Leiter finden, wir mussten neue Mitarbeiter suchen und viele Bewerbungsgespräche führen. Dazu kam noch die zusätzliche Arbeit von den Kollegen, die gekündigt hatten. Auch diese Arbeit mussten wir übernehmen. Das bedeutete für ein halbes Jahr lang sehr viel Arbeit und viele Überstunden.

Deshalb kam es leider manchmal dazu, dass Klienten länger warten mussten, weil die Arbeit von 14 Personen  plötzlich von nur 8 Kollegen erledigt werden konnte. Auch die Aufgaben des ehemaligen Leiters mussten von uns Mitarbeitern gemeinsam mit dem Landesverband übernommen werden. Das war eine sehr schwierige Zeit.

Aber es gab auch Positives: Es war eine gute Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Landesverbandes. Und wir waren alle sehr motiviert, die Krise zu meistern. Die Arbeit hat uns als Team zusammengeschweißt.

Die Krise hat nun ein Ende. Seit 1. September sind wir wieder in der vollen Besetzung mit 13 Mitarbeitern und dem neuen Leiter. Wir sind ein junges Team mit sehr viel Erfahrung im Hörgeschädigtenbereich und selbstverständlich können wir alle gebärden.

Unsere bisherigen Angebote gibt es weiterhin (Berufsbegleitung, Vermittlung von Arbeitslosen, Sozialpädagogische Familienhilfe, Allgemeiner Sozialer Dienst und Dolmetschervermittlung) und wir haben jetzt schon viele neue Ideen für die Zukunft!

Wichtig: Die Fachdienste sind für alle offen und kostenlos: Für Gehörlose, Schwerhörige, Spätertaubte und CI-Träger. Egal, ob Mitglied oder nicht Mitglied im Landesverband – es sind alle herzlich willkommen bei uns.

Wir sind froh, dass wir gegenüber dem Landesverband Solidarität gezeigt haben. Danke an alle, die uns in dieser schweren Zeit geholfen haben. Wir bitten und hoffen, dass alle Hörgeschädigten den Fachdiensten und dem Landesverband auch in Zukunft treu bleiben.

 

Mit herzlichen Grüßen vom gesamten Team der Fachdienste!

Download des Jahresrückblicks als PDF

Download der Weichnachtskarte als PDF

 


Extra-info 2 des Landesverbandes der Gehörlosen Rheinland-Pfalz e.V.
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2. Mutterfrühstück im Kommunikationszentrum FT

Am 29.06.07 fand ein weiteres Frühstück für hörgeschädigte Mütter im Kommunikationszentrum in Frankenthal statt.
Dieses Mal waren 17 Frauen gekommen, um sich bei einem reichhaltigen Frühstück auszutauschen und kennenzulernen. Von 9-12 Uhr gab es bei Brötchen, Ei und Kaffee viel Neues zu gebärden.
Die Kinder konnten in der Zeit auf dem Bauteppich spielen oder im Hof BobbyCar fahren und Ballspielen.
Weil jede Mutter etwas zum Frühstück mitgebracht hatte, gab es dieses Mal ein Frühstücksbuffet mit vielfältiger Auswahl und gesunden Obstnaschereien.
Das Angebot wurde wieder organisiert von Britta Schönfelder und Sonja Fischer von den Fachdiensten für Hörgeschädigte.
Das nächste Frühstück findet statt am Freitag den 21.07.2007. Hier können Sie auch die neue Kollegin Katja Müller aus der Familienhilfe kennenlernen.

Die Fotos des 2. Mutterfrühstücks

Mutterfrühstück im Gehörlosenzentrum Frankenthal

Am 27.04.2007 fand bei strahlendem Sonnenschein ein erstes Mutterfrühstück statt. Zu dem Angebot trafen sich acht Mütter, die gemütlich auf der Terrasse sitzen konnten, um sich miteinander auszutauschen. Jede hatte eine Kleinigkeit für das Frühstück mitgebracht, so dass keine weiteren Kosten angefallen waren. Auch die Kleinen konnten miteinander auf dem Bauteppich oder draußen auf der Wiese spielen. Die Mütter haben das gemütliche Beieinandersitzen sehr genossen und fanden es toll, sich mit Gleichgesinnten zu unterhalten.

Organisiert wurde das Frühstück von den Mitarbeiterinnen der Fachdienste Britta Schönfelder und Sonja Fischer. Das Frühstück soll jeden 2.Monat ein Angebot für Mütter sein, die sich in der Elternzeit befinden und nicht arbeiten gehen. Es findet von 9-11.30Uhr statt. Kinder, die noch nicht in den Kindergarten gehen, können natürlich mitgebracht werden.

Das nächste Mütterfrühstück ist für den 29.06.2007 geplant.

Anmeldungen bitte an schoenfelder@gehoerlose-rlp.de

Fotos vom Frühstück:

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> weiter im Archiv 2008 <

Mitglied
> Der PARITÄTISCHE Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland e.V.

> Landesarbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz Selbsthilfe Behinderter e.V.


Träger
> Landesverband der Gehörlosen Rheinland-Pfalz e.V.

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